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Reporting wird sich digitalisieren müssen

Ist digitales Storytelling der neue Königsweg in der Finanzkommunikation? Mit dieser Frage hat sich die Fachzeitschrift „Werben & Verkaufen“ (W&V) kürzlich beschäftigt, weil sie das Aufkommen von digitalen Erzählformaten bei neuen Geschäftsberichten, wie zum Beispiel dem von AutoScout24, beobachtet hatte. Im Rahmen der Recherche über den Wandel der Finanzkommunikation befragte W&V auch unseren Geschäftsführer Peter Poppe.

Auf die Frage nach internationalen Trends sagte Poppe mit Bezug zum internationalen Reportingwettbewerb ARC Awards, an dem HGB regelmäßig teilnimmt: „Wir stellen fest, dass es in den verschiedenen Sprach- und Kulturräumen ganz unterschiedliche Trends gibt. Ein international übergreifender Trend ist das Zusammenwachsen der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Im deutschsprachigen Raum stellen wir außerdem einen Trend zu kompakten Formaten fest. Neben dem umfangreichen Finanzbericht als PDF auf der Internetseite gibt es einen kürzer gehaltenen Storyteil zu Strategie, Geschäftsmodell und Produkten/Dienstleistungen des Unternehmens. Ein gutes Beispiel dafür ist der HGB-Kunde BLG Logistics Group.“

Eine Frage von W&V war, ob digitale Formate in der Finanzkommunikation eine größere Rolle spielen würden. Dazu stellte der HGB-Geschäftsführer fest: „Die Finanzkommunikation umarmt die digitale Welt noch nicht. Abgesehen von Pionieren wie Scout24 fasst sie die Digitalisierung noch ein wenig mit spitzen Fingern an. Für einen Einstieg ins digitale Reporting empfehlen wir unseren Kunden daher eher niedrigschwellige Konzepte: Attraktiv, wirksam und mit kleinem Budget zu realisieren. Zum Beispiel der ‚One Pager‘ für die MVV Energie AG, der die Inhalte des Geschäftsberichts anteasert und über Sprungmarken direkt zugänglich macht. Darauf aufbauend können dann in einem nächsten Schritt die Chancen, die im Einsatz von Bewegtbildern oder der Visualisierung von Zahlen und Strategien liegen, genutzt werden.“

Ein Thema für die W&V waren veränderte Kommunikationsbedürfnisse der Zielgruppe. Poppe sagte dazu: „Es gibt nicht mehr ‚die Zielgruppe‘. Über die Kernzielgruppe der Aktionäre und Investoren hinaus kommen viele weitere Stakeholder in den Blick – Kunden, Kooperationspartner, Mitarbeiter, Bewerber und die interessierte Öffentlichkeit. Mit dieser Erweiterung der Zielgruppen geht eine Verschiebung des inhaltlichen Schwerpunkts einher: Von der Fokussierung auf den Finanzteil mit seinen Zahlen, Daten und Fakten hin zu einer kommunikativen Stärkung wesentlicher Unternehmensbotschaften. Sie sollten in einer zukunftsbezogenen Darstellung das Geschäftsmodell, die Strategie und Perspektiven des Unternehmens sowie seine gesellschaftliche Relevanz veranschaulichen. Beide Teile gemeinsam müssen die Kernfunktion des Reportings erfüllen: Antwort geben auf die Frage ‚Was bin ich wert und für wen?‘. Wer möchte, dass die Antwort darauf auch von Digital Natives wahrgenommen und verstanden wird, wird sein Reporting digitalisieren müssen.“

Lesen Sie den kompletten Artikel aus der W&V >>

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Veröffentlichungen