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HGB MIT INTERNATIONALER UNTERSUCHUNG ZUR NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION:

Präsenz, Crossmedialität, Dialog, Multisensorik und Verknüpfung – das sind die zentralen Erfolgsfaktoren für eine wirksame Nachhaltigkeitskommunikation. Zu diesem Ergebnis kommt HGB in einer Untersuchung von gut  150 Unternehmen mit ausgezeichneten Nachhaltigkeitsleistungen. „Es geht nicht nur um das Was, sondern auch um das Wie. Die besten Inhalte nutzen nichts, wenn sie bei den Stakeholdern nicht ankommen. Dabei haben wir gesehen, dass es in der Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen an den entscheidenden Stellhebeln noch viel Luft nach oben gibt“, sagt Peter Poppe, geschäftsführender Gesellschafter bei HGB. „Das betrifft vor allem die Transparenz sowie die Nutzung beziehungsweise Verknüpfung verschiedener Kommunikationskanäle.“

 

Peter Poppe
Peter Poppe, HGB-Geschäftsführer

 

Im Rahmen der Untersuchung hat HGB die Nachhaltigkeits­kommunikation von 157 internationalen Unternehmen aus verschiedenen Branchen analysiert, die alle durch die Aufnahme in das Sustainability Yearbook von RobecoSAM ausgezeichnet sind. Dabei beleuchtete HGB die folgenden Dimensionen:

  • Wie viele Kommunikationskanäle werden von den Unternehmen genutzt und welche?
  • Nutzen die Unternehmen die spezifischen Stärken der analogen und digitalen Medien zu ihrem Vorteil?
  • Wie ausgeprägt ist die Dialogbereitschaft auf den digitalen Kanälen?
  • Findet eine crossmediale Verknüpfung der verschiedenen Teile des Informationsangebotes statt?

Die Ergebnisse hat HGB unter dem Titel „Sind Sie auf Kurs? Fünf Thesen zur zielsicheren Nachhaltigkeits­kommunikation“ veröffentlicht – ergänzt und belegt durch Zahlen, Erkenntnisse und prak­tische Beispiele.

So liefert HGB den Finanz- und Nachhaltigkeitskommunikatoren Anregungen, wie diese ihre Themen transportieren und platzieren können: analog, digital, crossmedial – in jedem Falle wirksam, das heißt verständlich für die Stakeholder. „Richtig angepackt lässt sich aus der kommenden CSR-Berichtspflicht eine Chance für mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit machen. Unternehmen, die verantwortlich handeln und ein nachhaltiges Geschäftsmodell  haben, können das in wirtschaftlichen Erfolg ummünzen“, resümiert HGB-Geschäftsführer Poppe.

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Dies sind die HGB-Leitlinien für eine zielsichere Nachhaltigkeits­kommunikation:

These 1: Viele Wege führen zum Ziel.
Präsenz zeigen, wo die Stakeholder sind: Die meistgenutzten Kanäle wie YouTube, Twitter und Facebook werden jedoch nur von knapp mehr als der Hälfte der Unternehmen bespielt.

These 2: Erlebnisse sind besser als Erkenntnisse.
Mit interaktiven und multimedialen Formaten werden aus Informationen Emotionen. Diese Chance lassen sich allerdings fast 30 Prozent der untersuchten Unternehmen entgehen.

These 3: Dialog schlägt Monolog.
Nur 20 Prozent der Unternehmen treten in den direkten Dialog. Dabei würden sie so aus erster Hand erfahren, was ihre Stakeholder bewegt.

These 4: Gedrucktes macht Eindruck.
Durch das Ansprechen aller Sinne nachhaltig im Gedächtnis bleiben: Für diesen Effekt nutzen etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen besondere optische oder haptische Elemente.

These 5: Crossmediales weitet den Blick.
19 Prozent der Print-Publikationen beinhalten keine crossmedialen Verweise. Doch erst durch die Verknüpfung von Inhalten sehen die Stakeholder das ganze Bild.

Aktueller Hintergrund für die Untersuchung ist die vom Deutschen Bundestag eingeführte Pflicht zur Abgabe einer nichtfinanziellen Erklärung, durch die Bewegung in die Nachhaltigkeitskommunikation kommt. Für die betroffenen Unternehmen wird die Berichterstattung obligatorisch. Für alle anderen Firmen steigt der Druck, Nachhaltigkeitsthemen in ihre Kommunikation aufzunehmen beziehungsweise zu stärken.

 

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Veröffentlichungen