- HGB
Sind Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte mit ihrer großen Menge an anspruchsvollen Informationen eigentlich noch zeitgemäß? Sind sie inzwischen nicht zu schwerfällig und zu altmodisch? Weit gefehlt, stellt HGB-Geschäftsführerin Christa Eickmeyer in ihrem Beitrag für das „Y-Kompendium Reporting“ fest, das vom internationalen Papiergroßhändler Papyrus herausgegeben worden ist.
Y-Kompendium Reporting, Papyrus, Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte, Reporting mit System
5365
portfolio_page-template-default,single,single-portfolio_page,postid-5365,,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-9.2,wpb-js-composer js-comp-ver-6.0.2,vc_responsive
 

 HGB bekräftigt Kodex für Mindeststandards bei Reporting-Ausschreibungen

HGB hat zusammen mit 19 anderen Reporting-Agenturen eine überarbeitete Fassung des Pitch-Kodex unterschrieben. Mitglieder dieser Allianz, die sich für ein faires Honorar für Kreativleistungen einsetzt, nehmen damit künftig nicht mehr an Ausschreibungen für Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte teil, wenn Ideen und Kreativkonzepte nicht vergütet werden. 

Mit der Unterschrift unter den „Pitch-Kodex“ verpflichtet sich HGB auf gemeinsam verabschiedete Mindeststandards, die für Ausschreibungen für Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte gelten sollen. Mit der Pitch-Kodex-Initiative setzen sich führende Reporting-Agenturen im deutschsprachigen Raum seit 2018 erfolgreich für mehr Fairness bei der Ausschreibung von Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichten ein. „Wir waren von Anfang an beim Pitch-Kodex dabei, weil wir mit unseren Mitbewerbern die Überzeugung teilen, dass ein fairer, transparenter Wettbewerb zwischen Agenturen bessere Konzepte und Lösungen hervorbringt“, sagt HGB-Geschäftsführer Peter Poppe.

Mit der neuen Fassung des Pitch-Kodex schließen sich sechs weitere Agenturen dem Kreis der dann insgesamt 20 Unterzeichner an: dies sind GFD, hw.design, NeidhartSchön, SPARKS, Strichpunkt sowie wagneralliance. Davor hatten neben HGB bereits 3st, berichtsmanufaktur, cometis, heureka, IR ONE, Kammann Rossi, Kirchhoff Consult, Net Fed, nexxar, SHE, S&Z, TEMPUS CORPORATE und wirDesign den Kodex unterschrieben. Der Kodex ist auf der Website www.pitch-kodex.com einsehbar.

Die Vergütung für Kreativ- und Beratungsleistungen in Ausschreibungen ist für Agenturen ein ernstes Problem, da diese Leistungen oft noch immer nicht vergütet werden. Dabei fließt neben Arbeitsstunden auch ihr geistiges Kapitel in die Ausarbeitung von Konzepten und Designs sowie in die Vorbereitung der Pitch-Präsentation. Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) beziffert die durchschnittlichen Pitch-Kosten für Agenturen mit mindestens 18.000 Euro – teilweise aber auch deutlich mehr. Hier gehts zur GWA-Studie

Die Zahlung eines angemessenen Honorars für umfassende Konzeptions- und Kreativleistungen ist nun ein neues Kriterium des Pitch-Kodex. Den Unterzeichnern geht es dabei weniger um eine aufwandsgerechte Vergütung der Pitch-Investition als um die Wertschätzung. „Gemeinsam mit den anderen 19 Unterzeichnern sind wir überzeugt, dass ein faires Honorar ein Zeichen der Ernsthaftigkeit und Wertschätzung der aussschreibenden Unternehmen ist und zudem die Qualität im Pitch steigert“, sagt HGB-Geschäftsführer Peter Poppe. Hier gibts mehr Informationen

Mit der großen Anzahl an Unterzeichnern führt bei Ausschreibungen für Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte am Pitch-Kodex jetzt praktisch kein Weg mehr vorbei. Das oberste Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit den Unternehmen die Qualität der Ausschreibungen zu verbessern. Im Fokus des Kodex stehen deshalb u.a. ein gutes Briefing mit klaren Angaben zum Umfang der eingeforderten Leistungen, der Kontakt zu Fachansprechpartnern, Transparenz und Fairness sowie ein realistisches Zeitfenster für die Ausarbeitung von Kreativideen.

zurück
Category
Veröffentlichungen